Mehr als ein Sehtest
Ein Sehtest zeigt, wie scharf Sie sehen. Die augenärztliche Untersuchung geht darüber hinaus: Sie betrachtet unter anderem Hornhaut, Linse, Netzhaut, Sehnerv, Tränenfilm und Lider. Manche Erkrankungen verursachen anfangs kaum Beschwerden und lassen sich dennoch erkennen.
Zu Beginn besprechen wir, was Sie bemerkt haben, seit wann die Veränderung besteht und ob frühere Augenerkrankungen, Operationen oder andere Erkrankungen bekannt sind.
Wann ein Termin sinnvoll ist
- unscharfes oder schwankendes Sehen
- starke Blendung oder Schwierigkeiten beim Fahren im Dunkeln
- Brennen, Trockenheit oder gereizte Augen
- Probleme beim Lesen oder bei der Bildschirmarbeit
- Kontrolle einer bekannten Augenerkrankung oder eines erhöhten Risikos
Bei plötzlich auftretenden Sehproblemen, neuen Lichtblitzen, vielen neuen Punkten im Blickfeld oder Schmerzen sollten Sie nicht auf einen Routinetermin warten.
Was untersucht wird
Je nach Anlass prüfen wir die Sehschärfe und eine mögliche Fehlsichtigkeit, messen den Augeninnendruck und untersuchen das Auge an der Spaltlampe – einem speziellen Untersuchungsmikroskop. Bei Bedarf kommen eine Untersuchung der Netzhaut mit erweiterter Pupille oder bildgebende Verfahren hinzu.
Nicht jede Person benötigt jede Untersuchung. Wir erklären Ihnen, welche Frage ein Test beantworten soll und was das Ergebnis bedeutet.
Brille, Lesesehvermögen und Kinder
Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung können durch eine passende Sehhilfe ausgeglichen werden. Ab etwa 40 Jahren fällt vielen Menschen das Sehen in der Nähe zunehmend schwer. Diese Altersweitsichtigkeit entsteht, weil die natürliche Linse weniger flexibel wird.
Wir untersuchen auch Kinder, prüfen ihre Sehstärke und beraten bei Bedarf zu einer Brille. Die Untersuchung berücksichtigt Alter und Mitarbeit des Kindes.