Allmählich schlechteres Sehen
Wenn Lesen, Autofahren oder die Arbeit zunehmend schwerer fallen, ist eine Untersuchung sinnvoll. Eine Brillenänderung kann helfen, erklärt aber nicht jede Sehverschlechterung.
Grauer Star, trockene Augen und Netzhauterkrankungen können ähnliche Beschwerden verursachen. Eine Untersuchung klärt die Ursache, bevor eine Behandlung gewählt wird.
Rötung, Schmerzen und Lichtempfindlichkeit
Eine leichte Reizung kann viele Auslöser haben. Deutliche Schmerzen, Lichtscheu oder schlechteres Sehen sollten dagegen nicht als müde Augen abgetan werden.
Besonders bei Kontaktlinsen ist Vorsicht geboten. Nehmen Sie die Linsen bei Rötung oder Schmerzen heraus und lassen Sie das Auge rasch untersuchen.
Brennen, Tränen und Bildschirmbeschwerden
Wiederkehrendes Brennen, Sandkorngefühl oder wechselnde Sehschärfe kann durch einen instabilen Tränenfilm entstehen. Auch stark tränende Augen können trocken sein.
Wenn die Beschwerden anhalten, ständig zurückkehren oder Ihren Alltag stören, hilft eine gezielte Untersuchung von Augenoberfläche und Lidern.
Knoten oder Veränderungen am Lid
Ein Knoten kann durch eine verstopfte Drüse entstehen, aber auch andere Ursachen haben. Veränderungen, die nicht abheilen, wiederkehren, wachsen, bluten oder Wimpernverlust verursachen, sollten untersucht werden.
Versuchen Sie nicht, solche Stellen selbst auszudrücken oder mit Mitteln zur Warzenentfernung zu behandeln.
Kontrollen ohne Beschwerden
Bei Diabetes, bekanntem Glaukom, Netzhauterkrankungen oder auffälligen Vorbefunden sind Kontrollen auch bei gutem Sehen wichtig. Manche Veränderungen bleiben lange unbemerkt.
Wie häufig eine Untersuchung sinnvoll ist, hängt von Ihren Befunden und Risiken ab. Bringen Sie frühere Ergebnisse und Ihre Medikamentenliste zum Termin mit.