Was die Aufnahme zeigt
Die Messung stellt dar, wie gleichmäßig die Hornhaut geformt ist. Unterschiede in der Krümmung, Asymmetrien oder auffällige Muster können sichtbar werden.
Das kann beispielsweise bei Verdacht auf einen Keratokonus wichtig sein – eine Erkrankung, bei der sich die Hornhaut zunehmend verformt. Ein einzelnes Bild ersetzt jedoch nicht die vollständige Beurteilung.
Wann die Untersuchung sinnvoll sein kann
Anlässe können ungeklärte Unschärfe, auffällige Blendung, unregelmäßige Hornhautverkrümmung oder Probleme mit Kontaktlinsen sein. Auch die Kontrolle bereits bekannter Hornhautveränderungen ist möglich.
Welche Messung erforderlich ist, entscheidet sich anhand Ihrer Beschwerden und der Untersuchung.
Der Tränenfilm beeinflusst die Messung
Ein instabiler Tränenfilm kann die Sehqualität und die Messwerte verändern. Deshalb werden Hornhautform und Augenoberfläche häufig gemeinsam betrachtet.
Der Oculus Keratograph 5M ermöglicht je nach Fragestellung auch Untersuchungen des Tränenfilms und der Liddrüsen. Zusätzliche Aufnahmen der vorderen Augenabschnitte oder der obersten Hornhautschicht können weitere Informationen liefern.
Was das Ergebnis für Sie bedeutet
Wir erklären, ob die Hornhautform Ihre Beschwerden nachvollziehbar macht, ob eine Behandlung der Oberfläche nötig ist und ob Kontrollaufnahmen sinnvoll sind.
Bei Verlaufskontrollen interessiert vor allem, ob sich ein Befund verändert. Die Aufnahme dient einer konkreten Entscheidung, nicht nur der Dokumentation eines Messwerts.