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VALENTINA STAVROU, MD VISION CARE • FACIAL AESTHETICS • DRY EYE OPHTHALMOLOGIST  |  ΧΕΙΡΟΥΡΓΟΣ ΟΦΘΑΛΜΙΑΤΡΟΣ

Augengesundheit in Paphos

Wenn eine Netzhautvene verschlossen ist

Kann Blut aus einem Teil der Netzhaut nicht mehr richtig abfließen, können Blutungen und Schwellungen entstehen. Ein retinaler Venenverschluss fällt häufig durch plötzlich unschärferes Sehen auf und sollte zeitnah untersucht werden.

OCT-Aufnahmen der Netzhaut Flüssigkeit in der Makula behandeln Geplante Verlaufskontrollen

Was im Auge passiert

Die Netzhaut wird über Arterien mit Blut versorgt; Venen führen es wieder ab. Ist eine Vene verschlossen, können sich Blut und Flüssigkeit zurückstauen.

Bei einem Venenastverschluss ist ein kleineres Gefäß betroffen. Ein Zentralvenenverschluss betrifft die Hauptvene und kann größere Bereiche der Netzhaut verändern. Für das Sehen ist besonders wichtig, ob die Makula beteiligt ist.

Mögliche Beschwerden

Die Sicht kann auf einem Auge plötzlich verschwommen sein, ein Teil des Blickfelds dunkler wirken oder die Bildmitte verzerrt erscheinen. Manchmal bemerkt man den Unterschied erst beim Abdecken eines Auges.

Solche Symptome beweisen keinen Venenverschluss. Auch andere, teilweise besonders dringliche Ursachen sind möglich. Eine plötzliche Sehverschlechterung sollte deshalb sofort abgeklärt werden.

Die Untersuchung

Wir prüfen das Sehvermögen und betrachten die Netzhaut bei erweiterter Pupille. Eine OCT-Aufnahme zeigt, ob sich Flüssigkeit in der Makula angesammelt hat und wie ausgeprägt die Schwellung ist.

Netzhautfotos und der Vergleich mit früheren Untersuchungen können den Verlauf dokumentieren. Je nach Situation werden weitere Untersuchungen veranlasst.

Behandlung einer Makulaschwellung

Wenn Flüssigkeit in der Netzhautmitte das Sehen beeinträchtigt, können Medikamenteneingaben ins Auge helfen. Häufig werden Anti-VEGF-Medikamente eingesetzt, um den Flüssigkeitsaustritt zu verringern.

Ob eine Behandlung nötig ist, wie oft sie erfolgt und ob weitere Verfahren infrage kommen, hängt vom Befund ab. Eine vollständige Erholung des Sehens lässt sich nicht garantieren.

Blutdruck und andere Risiken

Hoher Blutdruck, Diabetes und erhöhte Blutfette können mit einem Venenverschluss zusammenhängen. Deshalb ist die allgemeine ärztliche Betreuung ein wichtiger Teil der Nachsorge.

Bei jüngeren Betroffenen oder ungewöhnlichen Befunden können zusätzliche Abklärungen sinnvoll sein. Das wird individuell entschieden.

Warum Kontrollen weiter wichtig bleiben

Auch nach einer Besserung kann Flüssigkeit erneut auftreten. Zudem können krankhafte neue Gefäße entstehen, die weitere Behandlung nötig machen.

Kontrollen prüfen deshalb nicht nur die Sehschärfe, sondern auch die Netzhaut und gegebenenfalls den Augeninnendruck. Melden Sie neue Beschwerden vor dem nächsten vereinbarten Termin.

Weitere Informationen

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Häufige Fragen

Wird mein Sehen wieder wie vorher?

Das lässt sich erst im Verlauf besser einschätzen. Art des Verschlusses, Durchblutung, Schwellung und bereits entstandene Schäden beeinflussen das Ergebnis. Eine Behandlung kann das Sehen stabilisieren oder verbessern.

Kann auch das andere Auge betroffen sein?

Das ist möglich. Deshalb sind die Behandlung allgemeiner Risikofaktoren und regelmäßige Kontrollen wichtig.