Was sich im Alltag bemerkbar macht
Entgegenkommende Scheinwerfer wirken unangenehm hell, um Lampen erscheinen Ringe oder Strahlen, Fahrbahnmarkierungen sind schwerer erkennbar. Solche Veränderungen können langsam zunehmen.
Für das Fahren bei wenig Licht ist neben der Sehschärfe auch die Wahrnehmung von Kontrasten wichtig. Ein guter Wert auf der Sehtafel erklärt daher nicht immer alle Schwierigkeiten.
Ist es ein grauer Star?
Eine trübe Linse kann Licht stärker streuen. Grauer Star ist deshalb eine häufige Erklärung für Blendung. Aber auch trockene Augen, eine unpassende Brillenstärke oder eine unregelmäßige Hornhaut können beteiligt sein.
Die Untersuchung soll zeigen, welche Ursache bei Ihnen überwiegt, bevor eine Behandlung geplant wird.
Was untersucht werden kann
Wir prüfen die Sehschärfe und gegebenenfalls die Brillenstärke, betrachten Hornhaut und Linse und beurteilen den Tränenfilm. Je nach Befund kommen Druckmessung, Netzhautuntersuchung oder weitere Aufnahmen hinzu.
Erzählen Sie, ob die Probleme nur nachts auftreten, durch Blinzeln besser werden oder mit allgemeiner Unschärfe verbunden sind.
Sicher unterwegs bleiben
Wenn Sie sich beim Fahren unsicher fühlen, lassen Sie die Ursache untersuchen und vermeiden Sie bis zur Klärung Fahrten, bei denen Sie nicht ausreichend sehen. Eine Behandlung richtet sich nach dem Befund und kann nicht pauschal versprochen werden.
Plötzlich auftretende Farbringe zusammen mit starken Schmerzen, rotem Auge oder Übelkeit sind kein gewöhnliches Nachtfahrproblem und müssen sofort abgeklärt werden.