Wofür das Verfahren gedacht ist
Mesotherapie wird vor allem bei trocken oder fahl wirkender Haut und bestimmten feinen Hautlinien besprochen. Das Ziel ist keine deutliche Veränderung der Gesichtsform.
Sie ist weder dasselbe wie eine Fillerbehandlung zum Volumenaufbau noch wie Botulinumtoxin zur Behandlung mimischer Falten.
Das verwendete Präparat ist entscheidend
Unter dem Begriff Mesotherapie werden unterschiedliche Anwendungen zusammengefasst. Deshalb sollten vorab das konkrete Präparat, seine Inhaltsstoffe, der erwartete Nutzen und mögliche Unverträglichkeiten besprochen werden.
Ein allgemeines Versprechen zur „Verjüngung“ sagt wenig darüber aus, was eine bestimmte Anwendung bei Ihrer Haut erreichen kann.
Was vor einer Behandlung geprüft wird
Hautdicke, Empfindlichkeit, Entzündungen, Allergien und bisherige Behandlungen beeinflussen die Planung. Informieren Sie die Ärztin über Medikamente, eine mögliche Schwangerschaft oder Stillzeit und bekannte Unverträglichkeiten.
Bei aktiven Infektionen oder entzündeter Haut kann es sinnvoll sein, eine Behandlung zu verschieben oder darauf zu verzichten.
Ablauf und sichtbare Spuren
Die Anwendung erfolgt in der Praxis über kleine Einstiche. Vorübergehend können Rötung, kleine Erhebungen, Schwellung oder Blutergüsse sichtbar sein. Eine Behandlung ohne jede sichtbare Spur lässt sich nicht zusichern.
Sie erhalten Hinweise zur Hautpflege und dazu, wann Sie sich bei Beschwerden melden sollten. Auch Infektionen oder allergische Reaktionen gehören zu den möglichen Risiken.
Einzelbehandlung oder Serie?
Ob eine Wiederholung sinnvoll ist, hängt vom Präparat, Ihrem Ziel und der Reaktion der Haut ab. Besprechen Sie vorab auch Aufwand und realistische Erwartungen.
Wenn vor allem die Hautoberfläche ungleichmäßig ist, kann ein Peeling eine andere Möglichkeit sein. Bei ausgeprägtem Hautüberschuss oder mimischen Falten sind wiederum andere Verfahren zu prüfen.